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Samstag, den 06. September 1997
Forsthütte → Le Pont-de-Montvert [→ Génolhac → ~zwischen Langogne und Le Puy-en-Velay]

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Samstag, 6. September. Die Sonne weckt uns heute morgen. Wir schlingen ein paar Corny Müsliriegel als Behelfsfrühstück runter und ziehen dann los in Richtung Pont-de-Montvert.

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Auf dem Weg durch den Wald kommt uns die Gendamerie entgegen, wir vermuten, dass uns jemand verraten hat.

An der Straße im Tal stehen ein paar Autos von Pilzsammlern, und ein Sammler hat riesige Pilze gefunden (30-40 cm).

In einem Dorf füllen wir unsere Wasserflaschen auf und laufen dann auf einem sehr schönen Pfad weiter. Dieser führt durch ein grünes Hügelland mit ein paar Wäldern und abertausend abgerundeter Felsbrocken. Ein paar mal müssen wir durch Kuhweiden durch, aber Charly, der Jäger, hält sich zurück.

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Nach einer Weile geht es dann steil runter in eine Talfalte. Dort fließt ein Fluss in Mitten von Bäumen. Zweimal müssen wir eine ungesicherte Flussdurchquerung unternehmen. Ich zittere um meine Kamera. Aber es geht alles gut. Charly ist 'ein bisschen' wasserscheu (grenzt an eine Gewässerphobie) und springt von Stein zu Stein. Es geht dann immer den Fluss entlang. Am Ende kommen wir dann auf eine Landstraße. Der Stevenson-Weg führt genau durch das Maison de Mont Lozère, ein offenes Kulturhaus.

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In Pont-de-Montvert angekommen, essen wir zu Mittag (Brot, Erdnussbutter) und überlegen, wie wir nach Hause kommen.

Ich stimme Fred zum Trampen um. Während er mit Petra telefoniert, mal ich ein Schild: 'Génolhac'. Das ist unser Ziel, denn von dort fährt ein Zug nach Langogne.

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Und wirklich, wir werden mitgenommen. Bis Les Bastides nehmen uns zwei Männer mit ein paar Kindern mit, sie wollen auf eine Art Volksfest. Dann dauert es eine Weile, bis uns eine Frau und ein Mann bis nach Vialas mitnehmen. Dort ist der größte Granitblock Europas.

Irgendwie kommt Fred auf die dumme Idee, ein Stück an der Straße zu laufen. Nur leider ist es die falsche Straße und wir laufen locker 5 km bis zur nächsten Straßenkreuzung. Dabei geht es mir immer schlechter.

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Wir trampen dort eine halbe Ewigkeit, bis uns ein junger Mann bis nach Génolhac mitnimmt. Dort haben wir Glück: ein Zug fährt in den nächsten zwei Stunden nach Langogne. Wir trinken erst mal ein Bier und gehen dann in die Stadt.

Schließlich fahren wir nach La Bastide-Puylaurent (kennen wir ja schon) und von da aus mit dem Bus nach Langogne. Dort angekommen gehen wir essen und fahren dann ein Stück.

Aber erst, nach dem Sojourner endlich wieder in seine Landebucht springt.

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Samstag, den 06. September 1997
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